header

Kostensenkung im Maßregelvollzug

Das Sozialministerium M-V förderte von 2005 - 2007 das Projekt "Kostensenkung im Maßregelvollzug durch adäquatere Diagnostik, Prognostik und Rebilitation von jugendlichen, heranwachsenden und jungen erwachsenen Straftätern".

Es wurde hierzu eine spezielle Testbatterie entwickelt, die sowohl neuropsychiologische Untersuchungen zur Bestimmung exekutiver Funktionen enthielt als auch Persönlichkeitsinstrumente, Leistungstestungen sowie Prognosebeurteilungen (z.B. mittels FORTRES). Gemeinsam mit den Forensischen Kliniken in Stralsund und Ueckermünde erfolgte die klinische Anwendung durch Implementierung strukturierter Therapieprogramme wie dem Reasoning and Rehabilitation-Programm nach Ross und Fabiano (1986) sowie der Kognitiven Therapie nach Müller et al. (2004). In Fegert und Schläfke (2010) finden sich die wesentlichen Ergebnisse der Studie

Veröffentlichungen (Auswahl, fett = Bücher):

  • F.Häßler, P. Keiper, D. Schläfke. Maßregelvollzug für Jugendliche. In: H-Ch. Steinhausen, C. Bessler. Jugenddelinquenz. Kohlhammer, Stuttgart 2008, 148-164
  • J.M. Fegert, D. Schläfke (Hrsg.).Maßregelvollzug zwischen Kostendruck und Qualitätsanforderungen. Pabst, Lengerich 2010
  • F. Kupke, D. Schläfke. Straftaten in Verbindung mit Alkohol, Drogen und Medikamenten. In: F. Häßler, W. Kinze, N. Nedopil (Hrsg.). Praxishandbuch Forensische Psychiatrie des Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalters. Medizisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin 2010
  • D. Schläfke, F. Kupke, C. Dette. Substanzabhängigkeit und Aggressivität. J Neurol Neurochir Psychiat 11 (2010), 70-76