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Patientenmanagementsystem für die Klinik für Forensische Psychiatrie

Im Rahmen therapeutischer und forschungsrelevanter Entscheidungen ist eine Vielzahl von patientenbezogenen Daten zu erheben und zu berücksichtigen. In der Praxis stellt dies ein Problem dar, insbesondere, wenn diese Daten durch die an der Therapie beteiligten Berufgsgruppen gemeinsam in einem Netzwerk genutzt werden müssen. In den Vollzugseinrichtungen wurde aus diesen und anderen Gründen eine spezielle computergestütze Arbeitsplattform entwickelt. Eine Anpassung dieser Plattform an die Belange des Maßregelvollzuges konnte nicht verwirklicht werden, so dass eine Eigenentwicklung vorgenommen werden musste.

Zielstellung war die Erfassung und Verarbeitung patienten- und forschungsrelevanter Daten. Das Programm soll parallel Daten für das Forschungsprojekt "Relevanz von Lockerungsverläufen für die Entlassungsprognose bei Patienten des Maßregelvollzugs" verarbeiten bzw. bereitstellen.

Ferner sollte sich der manuelle Aufwand durch strukturierte Arbeitsabläufe verringern und die Ergebnisqualität verbessern. Angestrebt wurde eine Server-Klient-Lösung mit Möglichkeiten für eine einfache redaktionelle Bearbeitung des Frontends.

Für die Verarbeitung derart großer Datenmengen wurde die Arbeitsumgebung auf einen SQL-Server aufgesetzt. Mit der Entwicklung des Systems wurde die Fa. MARSEO aus Rostock betraut.

Derzeitig wird eine Testversion des Programms innerhalb des Kliniknetzwerkes erprobt.