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Relevanz von Lockerungsverläufen für die Entlassungsprognose bei Patienten des Maßregelvollzugs - Verbesserung langfristiger Prognoseeinschätzungen

Ansprechpartnerin:
Christina Maaß, Kriminologin (M.A.)
0381 494 4815
christina.maas{bei}med.uni-rostock.de

  • "Verbesserung der Entscheidungsgrundlage zur Optimierung des Lockerungsverlaufes während der forenschisch-psychiatrischen Therapie im Maßregelvollzug" 
  • ab 2014 Weiterführung als "Relevanz von Lockerungsverläufen für die Entlassungsprognose bei Patienten des Maßregelvollzuges - Verbesserung der Entscheidungsgrundlage zur Optimierung von langfristigen Prognoseeinschätzungen"
  • Rückfalluntersuchung aller entlassenen Patienten der Klinik anhand von Bundeszentralregisterauszügen
  • Entwicklung, Erprobung und Validierung einer "Checkliste zur Vergabe von Lockerungen" mit folgenden Zielen:
       - umfassende Beschreibung des Patienten durch Erhebung statischer und dynamischer
          Variablen sowie der individuellen Risikobeurteilung
       - Transparenz, Struktur, Übersichtlichkeit durch einheitliche Beurteilungskriterien
       - Verbesserung der Handhabbarkeit und Praktikabilität
       - Identifizierung von individuellen Risiko- und Schutzfaktoren als Prädiktoren
  • Durchführung der ersten umfassenden Rückfalluntersuchung anhand von BZR-Daten aller seit 2001 entlassenen Patienten der Klinik für Forensische Psychiatrie Rostock
  • Überprüfung von Behandlungserfolgen anhand der strafrechtlichen Rückfälligkeit
  • betrachtet wurden bisher auch verschiedene Subgruppen wie Frauen, Jugendliche und Tötungsdelinquenten

Veröffentlichungen:

K. Wedler, Ch. Maaß. Lockerungsentscheidungen im Erwachsenen-Maßregelvollzug. In: F. Häßler,
W. Kinze, N. Nedopil (Hrsg.). Praxishandbuch Forensische Psychiatrie des Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalters. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin 2. Erw. Aufl. 2014, 539-550

D. Passow, E. Prinz, E. Bastert. Behandlungen im Erwachsenen-Maßregelvollzug. In:F. Häßler,
W. Kinze, N. Nedopil (Hrsg.). Praxishandbuch Forensische Psychiatrie des Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalters. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin 2. Erw. Aufl. 2014, 437-454

D. Schläfke, F. Giggel. Substanzmissbrauch und -abhängigkeit im Erwachsenenalter. In: F. Häßler,
W. Kinze, N. Nedopil (Hrsg.). Praxishandbuch Forensische Psychiatrie des Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalters. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin 2. Erw. Aufl. 2014, 259-271

K. Wedler, Ch. Maaß, D. Schläfke, J.M. Fegert. Optimierung von Lockerungsentscheidungen in einer Entziehungsmaßregel unter Anwendung der "Checkliste zur Vergabe von Lockerungen" In: J.l. Müller, P. Briken, M. Rösler, R. Eher (Hrsg.) EFPP Jahrbuch 2015. Empirische Forschung in der forensischen Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin 2015, 34-48

Ch. Maaß, D. Schläfke, J.M. Fegert. Rückfälligkeit bei Jugendlichen und Heranwachsenden nach Entlassung aus der Entziehungsmaßregel. Nervenheilkunde 35 (2016), erscheint voraussichtlich im März

D. Passow, E. Prinz, Ch. Maaß, K. Wedler, U. Bordel, D. Schläfke. Legalbewährung und Konsumverhalten bei Probanden der forensischen Nachsorge nach Unterbringung in einer Entziehungsanstalt (§ 64 StGB). Suchttherapie, online bereits erschienen, DOI: dx.doi.org/10.1055/s-0041-107758.